Überblick
Der Studiengang verbindet betriebswirtschaftliches Know-how mit medizinischem Grundlagenwissen und spezialisierten Kenntnissen des Medizincontrollings. Studierende lernen, ökonomische und qualitätsrelevante Prozesse im Gesundheitswesen zu steuern und zu optimieren. Die praxisnahe Ausbildung qualifiziert für Fach- und Führungspositionen im Krankenhausmanagement, im Qualitätsmanagement sowie in der Unternehmensentwicklung.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Die Verknüpfung von Fachwissen im Medizincontrolling mit klassischen Managementkompetenzen steht im Mittelpunkt dieses Studiengangs an der Medical School Hamburg. Studierende erwerben spezifische Kenntnisse in Dokumentations-, Kodier- und Abrechnungsprozessen sowie fundiertes Wissen in Volks- und Betriebswirtschaftslehre und Gesundheitsökonomie. Die interdisziplinäre Ausrichtung bereitet gezielt darauf vor, die Erlössicherung und wirtschaftliche Stabilität von Einrichtungen des Gesundheitswesens zu steuern.
Studieninhalte & Module
Die Inhalte gliedern sich in fünf Kompetenzfelder mit insgesamt 24 Modulen:
- Allgemeine Fachkompetenz im Management: Betriebswirtschaftliche und volkswirtschaftliche Grundlagen sowie Einführung in Managementprozesse.
- Spezifische Fachkompetenz: Grundlagen in den Bereichen Gesundheitsökonomie, Rechnungswesen, Medizin und Recht.
- Berufsfeldbezogene Handlungskompetenz: Anwendung von Konzepten des Medizincontrollings und des Qualitätsmanagements auf praxisrelevante Fragestellungen.
- Berufsübergreifende Handlungskompetenz: Interdisziplinäre Teamarbeit, Ethik in Gesundheit und Medizin sowie gemeinsame Praxisprojekte.
- Methoden- und Sozialkompetenzen: Grundlagen der medizinischen Informatik, Statistik, personale Schlüsselkompetenzen sowie die Erstellung der Bachelorarbeit.
Berufsperspektiven
Durch die Schnittstellenqualifikation zwischen Medizin und Ökonomie eröffnen sich vielfältige Aufgabenfelder im operativen und strategischen Bereich der Gesundheitsbranche. Der Abschluss befähigt direkt zum Berufseinstieg oder zur Weiterqualifikation über einen Masterstudiengang, wie beispielsweise Krankenhausmanagement (M.Sc.) oder Digital Health Management (M.Sc.).
Typische Einsatzgebiete und Funktionen sind:
- Krankenhäuser: Operatives und strategisches Medizincontrolling, Finanz- und Leistungscontrolling, Projekt-, Case- oder Qualitätsmanagement, Assistenz der Geschäftsführung
- Krankenkassen: Fallmanagement
- Beratungsunternehmen: Projektmanagement
- Pharma- und Medizintechnikunternehmen: DRG-Beratung
- Gesundheitszentren und große Arztpraxen: Praxismanagement
- Institute und Verbände: Wissenschaftliche Mitarbeit zur Weiterentwicklung des DRG-Systems oder Referententätigkeit in der Gesundheitspolitik
Besonderheiten
- Zusatzqualifikation: In das Studium ist der Erwerb des Zertifikats als Qualitätsmanagement-Beauftragte:r integriert.
- Praxisphasen: Ein Pflichtpraktikum im Kompetenzbereich der berufsfeldbezogenen Handlungskompetenz sichert den direkten Anwendungsbezug.
- Akkreditierung & Abschluss: Staatlich anerkannter Studiengang mit dem Abschluss Bachelor of Science (fachhochschulischer Abschluss).
- Zulassung: Der Studiengang ist NC-frei; das Auswahlverfahren umfasst ein persönliches Aufnahmegespräch.
Zulassung & Voraussetzungen
Auswahlverfahren/Eignungsprüfung
Folgende Voraussetzungen müssen Sie für das Bachelorstudium Medical Controlling and Management mitbringen: Die Studiengänge an der MSH sind NC-frei: Talent, Motivation und Disziplin zählen mehr als der Notendurchschnitt auf dem Zeugnis. Pünktlichkeit, gute Leistungen und Engagement während des Studiums sind dabei von großer Bedeutung.
- Allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder Fachhochschulreife oder fachgebundene oder gleichwertige Hochschulzugangsberechtigung gem. § 37 HmbHG oder - besonderer Zugang für Berufstätige gemäß § 38 HmbHG entsprechend der Eingangsprüfungsordnung der Fachhochschule und Vorstellungsgespräch - Möglichkeit des Weiterstudiums gemäß § 39 HmbHG
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester