Überblick
Der Bachelorstudiengang Transdisziplinäre Frühförderung an der Medical School Hamburg vermittelt fundiertes Fachwissen zur Unterstützung von Kindern mit Entwicklungsauffälligkeiten von der Geburt bis zum Schuleintritt. Studierende lernen, bio-psychosoziale Zusammenhänge mit heilpädagogischen und therapeutischen Lösungsansätzen zu verknüpfen, um Kinder sowie deren Familien ganzheitlich zu begleiten. Das Studium qualifiziert für eine fachübergreifende Arbeit an den Schnittstellen von Pädagogik, Medizin und Psychologie.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Als Fachkräfte in interdisziplinären Frühförderstellen begleiten Absolventen des Studiengangs Transdisziplinäre Frühförderung an der Medical School Hamburg Kinder mit Entwicklungsauffälligkeiten von der Geburt bis zum Schuleintritt. Die akademische Ausbildung verknüpft heilpädagogische, medizinische sowie psychologische Lösungsansätze für eine ganzheitliche Unterstützung der Kinder und ihrer Familien. Dadurch erwerben Studierende die Kompetenz, an den Schnittstellen von Pädagogik, Therapie und Medizin wissenschaftlich fundiert zu handeln.
Typische Studieninhalte & Module
Der Wissenserwerb basiert auf einem fachübergreifenden Ansatz aus Bildungswissenschaften und Gesundheit:
- Pädiatrie und Medizin: Grundlagen der kindlichen Entwicklung, Neurobiologie und Krankheitslehre
- Psychologie und Pädagogik: Entwicklungspsychologie, Heil- und Sonderpädagogik sowie Inklusionskonzepte
- Diagnostik und Intervention: Erfassung von Entwicklungsständen und Erstellung transdisziplinärer Förderpläne nach bio-psychosozialen Modellen
- Familienberatung: Gesprächsführung, Elternarbeit und systemische Beratung
- Recht und Organisation: Sozialrechtliche Rahmenbedingungen und Qualitätssicherung im Sozialwesen
Berufsperspektiven
Absolventen bieten sich vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Bildungs-, Gesundheits- und Sozialwesen:
- Tätigkeit in interdisziplinären Frühförderstellen und Sozialpädiatrischen Zentren (SPZ)
- Heilpädagogische und beratende Aufgaben in inklusiven Kindertagesstätten und Schulkindergärten
- Arbeit in Beratungsstellen für Entwicklungsdiagnostik und Familienunterstützung
- Koordinierende Schnittstellenfunktionen bei Leistungsträgern, Kommunen und Wohlfahrtsverbänden