Überblick
An der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel verbindet der Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang Prähistorische und Historische Archäologie geschichtswissenschaftliche Theorie mit praktischer Feldforschung. Studierende erforschen am Standort Kiel die materielle Kultur der Menschheit von den Anfängen in der Steinzeit bis in die Neuzeit. Durch die Verknüpfung mit einem wählbaren Zweitfach erwerben die Studierenden ein vielseitiges akademisches Profil.
Studieninhalte
Alleinstellungsmerkmal: Der 2-Fächer-Bachelorstudiengang „Prähistorische und Historische Archäologie“ an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel verbindet eine weltweite Epochenabdeckung vom Paläolithikum bis zur Gegenwart mit einer intensiven praktischen Ausbildung auf Ausgrabungen und im Labor.
Über den Studiengang
Das Studium bietet eine grundlegende Einführung in die Erforschung menschlicher Gesellschaften anhand ihrer materiellen Hinterlassenschaften. Studierende absolvieren das Fach Ur- und Frühgeschichte gleichwertig neben einem zweiten wählbaren Fach aus dem Angebot der Philosophischen Fakultät sowie dem Profil Fachergänzung. Der Studiengang schließt nach Erwerb theoretischer und praktischer Kenntnisse mit dem akademischen Grad Bachelor of Arts ab.
Studieninhalte & Module
Im Zentrum der Lehre stehen die Rekonstruktion vergangener Lebensweisen sowie das Erlernen fachspezifischer Werkzeuge:
- Grundlagen der kulturellen Entwicklung des Menschen (Paläolithikum bis zur Gegenwart, Europa und weltweit)
- Fachspezifische Theorien, Methoden und Arbeitstechniken der Archäologie
- Untersuchung und Auswertung materieller Hinterlassenschaften mit kultur- und naturwissenschaftlichen Methoden
- Geländearbeit: Vermessung, Zeichnen und Fotografieren von Funden
- Laborarbeiten: Analyse archäobotanischer und archäozoologischer Proben
- Literaturrecherche und historisch-vergleichende Einordnung
Berufsperspektiven
Das Studium vermittelt grundlegende Kompetenzen zur Erforschung menschlicher Gesellschaften und befähigt zur wissenschaftlichen Analyse archäologischer Funde. Durch die Kombination aus theoretischer Wissensvermittlung, Laboranalytik und praktischer Geländearbeit erwerben Studierende das methodische Rüstzeug für die Aufbereitung von Umwelt- und Lebensbedingungen vergangener Epochen. Die gleichwertige Kombination mit einem zweiten Studienfach ermöglicht zudem eine flexible Ausrichtung für den weiteren Bildungsweg.
Besonderheiten
- Verpflichtendes Praktikum von mindestens vier Wochen sowie Teilnahme an Ausgrabungen und mehrtägigen Exkursionen
- Praktische Ausbildung direkt im Gelände und in den Laboratorien des Instituts
- Internationale Kooperationen für ein Auslandsstudium (u. a. mit den Universitäten Barcelona, Basel, Kopenhagen, Bern, Siena, Budapest und Wien) mit organisatorischer Unterstützung durch das Institut für Ur- und Frühgeschichte
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
Studiengangspezifische Voraussetzungen (z. B. Sprachkenntnisse oder Praktika) gemäß Studienqualifikationssatzung.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester