Überblick
An der Hochschule Kempten im Allgäu bietet der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Jugendarbeit eine gezielte Weiterqualifizierung für pädagogische Fachkräfte. Das Studium bereitet intensiv auf leitende und gestalterische Aufgaben in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe vor. Durch die eng verzahnte Kooperation mit dem Bayerischen Jugendring erwerben die Studierenden praxisnahe Kompetenzen für eine vielseitige berufliche Zukunft.
Studieninhalte
Der berufsbegleitende Bachelorstudiengang „Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Jugendarbeit“ an der Hochschule Kempten richtet sich speziell an ausgebildete Fachkräfte aus der Erzieher- oder Heilerziehungspflege und zeichnet sich durch eine vertragliche Kooperation mit dem Bayerischen Jugendring (BJR) sowie dem Institut für Jugendarbeit Gauting aus.
Über den Studiengang
Der sieben-semestrige Studiengang Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt Jugendarbeit (B. A.) ermöglicht es qualifizierten Personen, akademisches Wissen zu erwerben und gleichzeitig ihrer beruflichen Tätigkeit im sozialen Bereich weiter nachzugehen. Aufbauend auf bestehenden Vorerfahrungen vertieft das Studium die fachlichen und wissenschaftlichen Grundlagen der Sozialen Arbeit mit einem Fokus auf Kinder, Jugendliche und Familien. Nach erfolgreichem Studium erwerben die Absolventinnen und Absolventen neben dem akademischen Grad die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannte Sozialpädagogin“ bzw. „Staatlich anerkannter Sozialpädagoge“.
Studieninhalte & Module
Die Studieninhalte vermitteln praxisnahes Wissen aus den Kernbereichen der Sozialen Arbeit sowie ihren Bezugswissenschaften. Folgende Themenfelder stehen im Mittelpunkt:
- Organisation und Management der Sozialen Arbeit: Verwaltungshandeln, Projekt- und Konzeptionsentwicklung
- Wissenschaft und Profession der Sozialen Arbeit: Geschichte, Theorien der Sozialen Arbeit und der Jugendarbeit
- Professionelles Handeln: Arbeitsfeldkunde, Methoden der Sozialen Arbeit und Supervision
- Rechtliche und normative Grundlagen: Sozialrecht und Ethik
- Individuum und Gesellschaft: Psychologische und soziologische Bezüge
- Querschnittsthemen: Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen, Gender, Interkulturalität, Diversity sowie Partizipation und Demokratiebildung
Berufsperspektiven
Durch den anhaltend hohen Bedarf an qualifizierten Fachkräften stehen Absolventinnen und Absolventen umfangreiche Einsatzmöglichkeiten offen. Das Berufsfeld reicht von der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe über die Wohnungslosen-, Frauenhaus- und Migrationsarbeit bis hin zur Eingliederungshilfe. Zudem qualifiziert der Abschluss für Aufgaben in der Bildungs- und Beratungsarbeit, der Seniorenarbeit sowie für die Leitung sozialer Einrichtungen.
Besonderheiten
- Starke Partnerschaft: Die Lehre findet in Kooperation mit dem Bayerischen Jugendring (BJR) statt, wodurch auch das Institut für Jugendarbeit Gauting als weiterer Lernort genutzt wird.
- Praxisnahes Projektmodell: Anstelle eines sechsmonatigen Praxissemesters werden drei einjährige Studienprojekte durchgeführt. Zwei davon finden im eigenen beruflichen Umfeld statt, ergänzt durch ein Kurzpraktikum in einem neuen Handlungsfeld.
- Intensive Betreuung: Kleine Lerngruppen, Tutorien, vertiefende Online-Angebote zwischen den Blockveranstaltungen und persönliche Beratung begleiten das Studium von Beginn an.
Zulassung & Voraussetzungen
Örtliche Zulassungsbeschränkung, zwingend mit NC
Der Studiengang richtet sich insbesondere an hauptberufliche pädagogische Fachkräfte in der Kinder- und Jugendarbeit (nach § 11 SGB VIII), wie zum Beispiel Erzieherinnen oder Erzieher mit staatlicher Anerkennung, sowie Berufstätige mit vergleichbarem Abschluss.
Folgende Voraussetzungen müssen zur Studienzulassung erfüllt werden:
1.Abgeschlossene Berufsausbildung als staatlich anerkannte Erzieherin / staatlich anerkannter Erzieher oder vergleichbare Bildungsabschlüsse. Diese können auf Antrag in einem individuellen Anrechnungsverfahren anerkannt werden.
2.Hochschulzugangsberechtigung. Alternativ dazu ist eine erfolgreich abgeschlossene, mindestens zweijährige Berufsausbildung und eine anschließende, mindestens dreijährige hauptberufliche Berufspraxis jeweils in einem fachlich verwandten Bereich oder eine erfolgreich abgeschlossene Meisterprüfung vorzuweisen.
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester