Überblick
Der Bachelorstudiengang Ingenieurinformatik an der TU Ilmenau verbindet fundierte Konzepte der Informatik mit ingenieurwissenschaftlichem Know-how der Elektrotechnik. Am Standort Ilmenau erlernen Studierende die Entwicklung intelligenter Hard- und Softwarelösungen für zukunftsweisende Technologiefelder wie Industrie 4.0, Robotik und das Internet der Dinge. Das sechssemestrige Studium bereitet zielgerichtet auf verantwortungsvolle Aufgaben an der Schnittstelle zwischen technischer Informatik und angewandtem Ingenieurwesen vor.
Studieninhalte
Über den Studiengang
Im praxisbezogenen Bachelorstudiengang Ingenieurinformatik lernen Studierende, das optimale Zusammenspiel von Hard- und Software für komplexe technische Systeme zu gestalten, zu testen und zu optimieren. Das zulassungsfreie Studium hat eine Regelstudienzeit von 6 Semestern (180 ECTS-Punkte) und schließt mit dem Bachelor of Science ab. Es vermittelt das nötige Know-how, um innovative Produkte für Anwendungsfelder wie Industrie 4.0, das Internet of Things, autonomes Fahren oder die Medizintechnik zu entwickeln.
Studieninhalte & Module
Das Curriculum kombiniert mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen mit Fachwissen aus der Informatik und Elektrotechnik. Ab dem 5. Semester können sich Studierende individuell spezialisieren. Zu den Kernbereichen gehören:
- Ingenieur- und naturwissenschaftliche Grundlagen: Mathematik, Physik, Elektrotechnik, Technische Mechanik, Regelungs- und Systemtechnik.
- Informatik: Algorithmen und Programmierung, Rechnerorganisation, Rechnerarchitektur, Telematik, Datenbanksysteme, Neuroinformatik, Betriebssysteme.
- Elektrotechnik und Informatik: Technische Informatik, Informationstechnik, Elektronische Messtechnik, Signale und Systeme.
- Vertiefungsgebiete (Auswahl): Integrierte Hard- und Softwaresysteme, Telekommunikationstechnik, Kognitive Technische Systeme, Medizintechnik, Multimediale Informations- und Kommunikationssysteme.
Berufsperspektiven
Absolventinnen und Absolventen sind als gefragte Spezialist*innen sowohl in der Industrie als auch in der Forschung tätig. Sie entwickeln hochmoderne Software, Assistenzsysteme, Roboter oder automatisierte Produktionsabläufe. Zudem legt der Bachelor die Grundlage für vertiefende Masterstudiengänge in Bereichen wie Robotik, Eingebettete Systeme oder Biomedizintechnik.
Besonderheiten
- Hoher Praxisanteil: Ein 6-wöchiges Grundpraktikum sowie zahlreiche Laborpraktika (z. B. im Bereich Machine Learning) festigen die Theorie.
- Interdisziplinäres Softwareprojekt: Verpflichtende Teamarbeit mit Studierenden der Informatik und Wirtschaftsinformatik von der Anforderung bis zur Implementierung.
- Praktische Zusatzangebote: Eigenständiges Bauen und Programmieren in der Studierendenwerkstatt „UNIKAT“ sowie Projektarbeit im Programm „practicING“.
- Forschungs- und Industriekontakte: Frühzeitige Einbindung in Spitzenforschungsprojekte der Universität.
Zulassung & Voraussetzungen
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC
- Allgemeine Hochschulreife - Fachgebundene Hochschulreife (Universität) in den Fächern Technik oder Wirtschaft - Qualifizierte Berufstätige ohne Abitur unter bestimmten Voraussetzungen
Bewerbung & Fristen
Studienbeginn: nur Wintersemester